lyrikon
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  Vor dem Tag - Wortlos - Was kommen wird - Abschied
Auf'm Alex - Luise - Typischer Tag - Ungeteilt
Ja, da gibt es was zu sehn - Du, mein Kind, bist klug und mutig
Frühstück an der Spree - Sehnsucht

Die Danaïde (Rodin) - Die Verwandlung (Brucker)
Die Violine (Look) - Werkgruppe 1 (Look)
   
   
  Sehnsucht

Wenn sich die Nacht auf den Straßen verbreitet • und die Sterne sich langsam verlier'n, • wenn mein Herz vor Verlangen sich weitet, • dann kann ich dich in der Dunkelheit spür'n. • Ich kann dich streicheln und halten und küssen. • Und du legst sanft deine Wärme zu mir. • Ich will deine Einsamkeit wissen. • Und deine Gedanken. Und alles von dir. • Wenn auch die Stunden uns wieder entfernen, • wenn auch dein Name dich wieder verschweigt, • kann ich dich nicht in der Sehnsucht verlernen, • weil deine Stimme sie klar übersteigt. • Und ich berühre ganz leise dein Lachen. • Und ich berühre ganz still dein Gesicht. • Ich kann mit dir schlafen und wachen - • die Sehnsucht nach dir, die verliere ich nicht. • Ich will dich atmen, um dich zu erfahren. • Du bist mir fremd und du bist mir vertraut. • Und ich liege dir sanft in den Haaren • und trinke behutsam den Duft deiner Haut. • Wenn auch die Stunden uns wieder entfernen, • wenn auch dein Name dich wieder verschweigt, • kann ich dich nicht in der Sehnsucht verlernen, • weil deine Stimme sie klar übersteigt. • Wir sehen uns an und wir küssen uns sacht • und sind beieinander geborgen. • Wir haben die Zeit zum Verschwinden gebracht • und hüllen uns ein in den Mantel der Nacht • und warten vereint auf den Morgen.


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