Ein Fall aus
Haar entwächst dem Liegen. Langsam fließen
dichte Ströme in den Stein, der ihre Hand
in seiner harten Einsicht birgt. Die Augen
schließen
sich verteilt, die leeren, in den kauernden
Bestand.
Und sinnlos streichen Strahlen
eines fernen Lichts den Rücken: bald erkannt,
erinnert, immer noch, - dann wieder jenem fahlen
Schatten ausgesetzt, der ungerührt,
als wolle er die zarte Haut mit Sichtbarsein
verschalen,
aufwärts drängt und sich bestimmt um jede
Regung führt.
..... Ihr freies Ohr hört weither eine Flöte,
aus deren Klang sie seine Stimme näherspürt:
des Mannes, der sich jetzt noch müht, dass sie
ihn töte.
Text: Frank Reinhard -- Skulptur:
Auguste Rodin
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