lyrikon
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  Vor dem Tag - Wortlos - Was kommen wird - Abschied
Auf'm Alex - Luise - Typischer Tag - Ungeteilt
Ja, da gibt es was zu sehn - Du, mein Kind, bist klug und mutig
Frühstück an der Spree - Sehnsucht

Die Danaïde (Rodin) - Die Verwandlung (Brucker)
Die Violine (Look) - Werkgruppe 1 (Look)
   
   
  Vor dem Tag

Leben will ich. Was soll schon geschehen?
Innen sind die kühlen, blauen
Ängste. Lass mich sehen.
Du bist weit, als wärst du alle Frauen.
Und ich wachse. Und ich geb dir Raum.

Und ich küsse deinen Traum.

Lieben will ich. Und mit meiner Stimme
atme ich die frühe Küste
ein, vor der ich schwimme.
Und ich leg mich zwischen deine Brüste,
wo bewegt mein grünes Schauen lag.

Und du schenkst dich vor dem Tag.

Halten will ich. Wenn wir uns begreifen,
hat die Stille keine Stunden.
Ängste. Lass uns reifen.
Ich beschütze jedes deiner runden
Worte, ich umarme deinen Tanz.

Du, Geliebte, siehst mich ganz.

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