Die Verwandlung
Kurz bevor der feste
Weg, sich endend, die Säumung kreuzt,
dreht willentlich der Wind. Hinüber zu
den Hügelblüten, aufgetan, und überlegt mit
lustvoller Gebärde das Gleis, deckt es zu. Schwingung
des Anfangs. Zieht den leeren Zugverschlag nicht nach.
Die Wölbung, stadtwärts, ist schon bereitet. Leiser
Hauch,
aus Höhlen kommend, geschlossenen Blicks,
und dehnt seinen Durst. Ruft nicht. Erwartet geduldig
die Streben: dem abgeführten Abweg entwachsen,
weiter
in unberührendes Weiss hinauf, nur nah. Luft, die sich
tränkt.
Und überall Schatten, graue, lösen das lichtlose Ende
nicht auf.
Fühlen die Früchte, hüllen verschwiegen die
Abschiede ein. Bewegen den Berg. Aber Schwellen,
wenn sie laufen, werden nicht kleiner in scheinbarem
Tausch.
Durch Büsche, dornige, die Strömung, und halten den
Abstand.
Text: Frank Reinhard -- Gemälde: Odile
Brucker
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